Theorie üben: Die Seite www.musikgrad.de

Theorie üben: Die Seite www.musikgrad.de

Schüler fragen mich oft, wie sie selbst mit wenig Aufwand und vor allem ohne Kosten Theorie alleine üben können.

Die wichtigste Quelle bietet jede uns im Alltag begegnende Musik und die Beschäftigung damit. Schon das bewusste Zuhören alleine schult uns mehr als man annehmen möchte. Eine interessante Phrase aus einer Mozart-Symphonie kann man nachpfeifen, auf dem Instrument nachspielen (oft transponiert man dann unbewusst, wenn man nicht auf dem richtigen Ton beginnt), oder man kann den Rhythmus extrahieren, die Melodie untersuchen, Stücke und Teile von Stücken strukturell analysieren. Das alles geht ohne Noten.

Im akademischen Sinn allerdings ist alles darauf ausgerichtet, sich mit den „Atomen“ von Musik zu befassen, alles in kleine Teile zu zerlegen und diese möglichst genau erkennen zu können. Töne, Intervalle, Dreiklänge, Tonleitern etc. sind natürlich abgespaltete Elemente von Musik, es ist also die Kunst des Sezierens, die hier gefragt ist. Kein Wunder, dass es kreative Menschen gibt, die sich mit der Theorie extrem schwer tun, wird sie denn in dieser – wohl oder übel aber immer noch auch an den Hochschulen gepflegten – Form geübt.

Gut ist allerdings, dass es hierfür eine Fülle von Übungsmöglichkeiten gibt. Wer nicht in eine Software wie Earmaster oder Auralia investieren will, ist auf der Seite www.musikgrad.de gut aufgehoben. Unter http://musikgrad.de/musiklehre-uebungen.php finden sich eine Vielzahl an Übungen zur Musiklehre, die optisch gut aufbereitet sind und für „mal eben 5 Minuten üben“ sehr gut geeignet sind.

Zu den Inhalten gehören:

  • – Kennenlernen der Klaviatur
  • – Noten lernen und erkennen
  • – Intervalle schreiben/ bestimmen
  • – Drei- und Vierklänge sowie Kadenzen
  • – Rhythmusübungen
  • – Tonarten
  • u.a.